Hinter dem Regenbogen

Still, seid leise,
es ist ein Engel auf der Reise.
Er wollte nur ganz kurz bei Euch sein,
warum er ging, weiß Gott allein.

Ein Hauch bleibt nur von ihm zurück,
in meinem Herzen ein großes Stück.
Er wird jetzt immer bei Euch sein,
vergesst ihn nicht, er war so klein.

Geht nun ein Wind an mildem Tag,
so denkt, es war ein Flügelschlag.
Und wenn ihr fragt, wo mag er sein?
Ein Engel ist niemals allein!

Er kann jetzt alle Farben sehn,
auf Pfoten durch die Wolken gehn,
und wenn ihr ihn so sehr vermisst und weint,
weil er nicht bei Euch ist,
dann denkt, im Himmel, wo's ihn jetzt gibt,
erzählt er stolz: Ich werd geliebt!

Er schaut Dich an mit dunklen Augen,
Du magst, Du willst es gar nicht glauben.
Gepeinigt durch den großen Schmerz,
„Nun lass mich gehen“, schreit sein Herz.

Auch wenn die Seele Dir zerreißt,
es Abschied nehmen heißt.
Der treue Freund verabschiedet sich leise,
er geht auf seine letzte Reise.

Freudig erregt, mit großem Schritte,
überquert Dein Freund die Regenbogenbrücke.
Endlich ist er angelangt,
in diesem wunderschönen Land.

Den ganzen Tag er spielen tut,
er hat's verdient, es geht ihm gut.

Dein Meer von Tränen, große Trauer,
soll nicht sein auf ewige Dauer.
Es kommt der Tag, da musst Du geh'n,
dann werdet ihr euch wieder seh'n.

Dann sitzt er dort im großen Garten,
gleich an der Brücke wird er warten.

Nun werdet ihr nicht mehr getrennt,
da man jenseits der Brücke nur Leben kennt.
 

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