Naila ist eine sensible, sehr ängstliche Bardina, die auf der Finca langsam lernt, Vertrauen zu fassen. Mit Geduld, Ruhe und festen Bezugspersonen macht sie kleine, aber wichtige Fortschritte. Für sie wünschen wir uns ein ruhiges, ländliches Zuhause bei verständnisvollen Menschen, die ihr Zeit geben, anzukommen.
PS FE, geb: 11/23, Hündin. Auf der Finca seit 10/25
Als unsere Tierschutzkollegen Pancho und Andrea die Perrera der Inselhauptstadt besuchten, machten die Mitarbeiter sie auf Naila aufmerksam. Die Bardina war bereits über ein Jahr dort und niemand schien ihr eine Chance zu geben, da sie sehr ängstlich ist. Als sie den Zwinger betraten, fanden sie Naila ganz hinten in der Ecke unter der Schlafbank. Schnell war klar, dass die Finca Esquinzo der richtige Platz für sie sein würde: Dort hat man nicht nur ausreichend Erfahrung, sondern vor allem auch die nötige Zeit und Geduld.
Die ersten zwei Tage verbrachte Naila in der Krankenstation in einer Box. Sie ließ sich anfassen und streicheln, zitterte jedoch am ganzen Körper. Wenn niemand hinschaute, fraß sie hastig ihren Napf leer. Sie war extrem angespannt und versuchte immer wieder zu fliehen.
Der nächste Schritt war, das hübsche Mädel in das Bardino-Rudel einzuführen. Das klappte gut, nur Foxi schien an ihr interessiert zu sein, während die anderen Hunde sie einfach ignorierten. Im Gehege gibt es einen großen, überdachten Schattenplatz, und wie erwartet zog sich Naila in die hinterste Ecke zurück.
Nun war es an der Zeit, Routine in ihren Alltag zu bringen. Abends wurde die unsichere Hündin in die Box der Krankenstation gebracht und morgens wieder ins Gehege. Zum Fressen bekam sie ihren eigenen Platz, wurde ohne Druck gestreichelt und in Ruhe gelassen. Am dritten Tag begann sie, mit dem Schwanz zu wedeln und ging freiwillig zu ihrem Futterplatz.
Mittlerweile ist Naila seit einem Monat auf der Finca Esquinzo, und es geht in kleinen Schritten vorwärts. Die täglichen Spaziergänge durch das Gehege – immer morgens und abends – nimmt sie nun an, bleibt dabei aber sehr angespannt. Ihre Ohren sind weit aufgerichtet, und jedes noch so leise Geräusch verunsichert sie. Um ihr das Schnüffeln zu ermöglichen, legen die Pfleger ihr Nassfutter im Gehege aus. Und tatsächlich: Naila konnte nicht widerstehen, fand die Brocken und anstatt sofort wieder in ihr Rückzugsgebiet zu flüchten, begann sie, das Gehege zu erkunden.
Heute begrüßt Naila Andrea mit einem Schwanzwedeln. Sie stupst ihre Hände an und freut sich, wenn sie da ist. Es ist deutlich zu merken, dass sie Vertrauen aufbaut und sich führen lässt. Doch es wird noch ein langer Weg sein, bis sie ihre Vergangenheit hinter sich lassen kann und endlich das Leben in vollen Zügen genießen wird.
Für Naila suchen wir Menschen, die sie so nehmen, wie sie ist, und ihr helfen möchten, ihre Ängste zu überwinden. Sie braucht ein ruhiges Zuhause ohne Lärm und Hektik. Eine ländliche Umgebung wäre ideal. Ein loyaler Ersthund würde ihr sicher gut tun, ist aber kein Muss.
Bardinos gehören zu den Hütehunden der Kanaren und werden dort als Hüte‑, Wach- und Begleithunde eingesetzt. Der entsprechende Schutztrieb sollte bei der Adoption berücksichtigt und nicht unterschätzt werden. Hat man einmal das Vertrauen und die Liebe eines Bardinos gewonnen, bekommt man einen treuen und loyalen Freund fürs Leben.
Naila kann ab Mitte Dezember 2025, gechipt, komplett durchgeimpft und auf „Mittelmeerkrankheiten“ getestet, in ihr neues Zuhause ausreisen.
Wer mag einer gequälten Hundeseele mit viel Geduld die schönen Seiten des Lebens nahe bringen?
| Geschlecht | Hündin |
|---|---|
| Rasse | Bardino |
| Schulterhöhe | 56 cm |
| Gewicht | 22 kg |
| Kastriert / Sterilisiert | Ja |
| Schutzgebühr | 400 € zzgl. 110 € Flugkostenpauschale |
| Aufenthaltsort | Fuerteventura |
PS FE, geb: 11/23, Hündin. Auf der Finca seit 10/25
Als unsere Tierschutzkollegen Pancho und Andrea die Perrera der Inselhauptstadt besuchten, machten die Mitarbeiter sie auf Naila aufmerksam. Die Bardina war bereits über ein Jahr dort und niemand schien ihr eine Chance zu geben, da sie sehr ängstlich ist. Als sie den Zwinger betraten, fanden sie Naila ganz hinten in der Ecke unter der Schlafbank. Schnell war klar, dass die Finca Esquinzo der richtige Platz für sie sein würde: Dort hat man nicht nur ausreichend Erfahrung, sondern vor allem auch die nötige Zeit und Geduld.
Die ersten zwei Tage verbrachte Naila in der Krankenstation in einer Box. Sie ließ sich anfassen und streicheln, zitterte jedoch am ganzen Körper. Wenn niemand hinschaute, fraß sie hastig ihren Napf leer. Sie war extrem angespannt und versuchte immer wieder zu fliehen.
Der nächste Schritt war, das hübsche Mädel in das Bardino-Rudel einzuführen. Das klappte gut, nur Foxi schien an ihr interessiert zu sein, während die anderen Hunde sie einfach ignorierten. Im Gehege gibt es einen großen, überdachten Schattenplatz, und wie erwartet zog sich Naila in die hinterste Ecke zurück.
Nun war es an der Zeit, Routine in ihren Alltag zu bringen. Abends wurde die unsichere Hündin in die Box der Krankenstation gebracht und morgens wieder ins Gehege. Zum Fressen bekam sie ihren eigenen Platz, wurde ohne Druck gestreichelt und in Ruhe gelassen. Am dritten Tag begann sie, mit dem Schwanz zu wedeln und ging freiwillig zu ihrem Futterplatz.
Mittlerweile ist Naila seit einem Monat auf der Finca Esquinzo, und es geht in kleinen Schritten vorwärts. Die täglichen Spaziergänge durch das Gehege – immer morgens und abends – nimmt sie nun an, bleibt dabei aber sehr angespannt. Ihre Ohren sind weit aufgerichtet, und jedes noch so leise Geräusch verunsichert sie. Um ihr das Schnüffeln zu ermöglichen, legen die Pfleger ihr Nassfutter im Gehege aus. Und tatsächlich: Naila konnte nicht widerstehen, fand die Brocken und anstatt sofort wieder in ihr Rückzugsgebiet zu flüchten, begann sie, das Gehege zu erkunden.
Heute begrüßt Naila Andrea mit einem Schwanzwedeln. Sie stupst ihre Hände an und freut sich, wenn sie da ist. Es ist deutlich zu merken, dass sie Vertrauen aufbaut und sich führen lässt. Doch es wird noch ein langer Weg sein, bis sie ihre Vergangenheit hinter sich lassen kann und endlich das Leben in vollen Zügen genießen wird.
Für Naila suchen wir Menschen, die sie so nehmen, wie sie ist, und ihr helfen möchten, ihre Ängste zu überwinden. Sie braucht ein ruhiges Zuhause ohne Lärm und Hektik. Eine ländliche Umgebung wäre ideal. Ein loyaler Ersthund würde ihr sicher gut tun, ist aber kein Muss.
Bardinos gehören zu den Hütehunden der Kanaren und werden dort als Hüte‑, Wach- und Begleithunde eingesetzt. Der entsprechende Schutztrieb sollte bei der Adoption berücksichtigt und nicht unterschätzt werden. Hat man einmal das Vertrauen und die Liebe eines Bardinos gewonnen, bekommt man einen treuen und loyalen Freund fürs Leben.
Naila kann ab Mitte Dezember 2025, gechipt, komplett durchgeimpft und auf „Mittelmeerkrankheiten“ getestet, in ihr neues Zuhause ausreisen.
Wer mag einer gequälten Hundeseele mit viel Geduld die schönen Seiten des Lebens nahe bringen?
| Geschlecht | Hündin |
|---|---|
| Rasse | Bardino |
| Schulterhöhe | 56 cm |
| Gewicht | 22 kg |
| Kastriert / Sterilisiert | Ja |
| Schutzgebühr | 400 € zzgl. 110 € Flugkostenpauschale |
| Aufenthaltsort | Fuerteventura |
Ja, selbstverständlich. Alle unsere Hunde sind gechippt.
Vor der Ausreise erhalten unsere Hunde eine vollständige Grundimmunisierung mit Impfungen gegen HCC (Hepatitis), Parvovirose, Parainfluenza, Leptospirose sowie Tollwut. Zusätzlich wird bei jedem Hund ein Mittelmeer-Schnelltest durchgeführt.
Um ungewollten Nachwuchs und weiteres Leid zu verhindern, sind unsere Hunde in der Regel kastriert – natürlich nur, wenn sie alt genug sind und ihr Gesundheitszustand dies zulässt.
Während ihres gesamten Aufenthalts bei uns werden unsere Hunde mehrfach tierärztlich vorgestellt und sorgfältig untersucht. Vor der Ausreise erhält jeder Hund zusätzlich eine tierärztliche Reisetauglichkeitsuntersuchung.
Wir nehmen die gesundheitliche Vorsorge unserer Hunde sehr ernst und lassen im Rahmen unserer Möglichkeiten alle erforderlichen Untersuchungen durchführen. Sämtliche uns bekannten gesundheitlichen Befunde werden offen und transparent kommuniziert und bei der Adoption zur Verfügung gestellt.
Sollten gesundheitliche Auffälligkeiten oder Vorerkrankungen bekannt sein, werden diese selbstverständlich vor der Vermittlung mitgeteilt. Trotz sorgfältiger Untersuchungen können wir jedoch keine Garantie für den zukünftigen Gesundheitszustand übernehmen, da sich Erkrankungen auch erst zu einem späteren Zeitpunkt entwickeln oder erkennbar werden können.
Unsere Pflegestellen auf Fuerteventura verbringen täglich viel Zeit mit den Hunden und erleben sie im ganz normalen Alltag. Dadurch können wir ihre Persönlichkeit, ihr Verhalten und ihre Eigenheiten gut einschätzen und geben diese Informationen nach bestem Wissen ehrlich und realistisch weiter.
Bitte haben Sie dennoch Verständnis dafür, dass ein Umzug in ein neues Zuhause, eine andere Umgebung und neue Menschen Veränderungen im Verhalten mit sich bringen können. Deshalb können wir keine Garantie für die weitere Entwicklung des Charakters übernehmen – stehen Ihnen aber jederzeit beratend zur Seite.
Ob ein Hund mit anderen Tieren oder Kindern gut zurechtkommt, hängt von seiner Persönlichkeit und seinen bisherigen Erfahrungen ab. Unsere Pflegestellen beobachten die Hunde im Alltag sorgfältig und geben ihre Einschätzungen nach bestem Wissen und Gewissen weiter.
Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass nicht alle Lebenssituationen vor Ort getestet werden können. Insbesondere Aussagen zur Verträglichkeit mit Katzen oder kleinen Kindern sind auf der Insel oft nur eingeschränkt möglich. Gerne beraten wir Sie offen und ehrlich, ob der jeweilige Hund zu Ihrem Haushalt und Ihrer Lebenssituation passen könnte.
Viele unserer Hunde müssen das Leben im Haus und den Alltag an der Leine erst noch kennenlernen. Dafür benötigen sie Zeit, Geduld und eine liebevolle, konsequente Begleitung, um in ihrem neuen Zuhause anzukommen.
Eine ruhige Eingewöhnung und – je nach Hund – der Besuch einer Hundeschule können dabei helfen, ein gutes Teambuilding aufzubauen – also Vertrauen, Verständnis und eine enge Bindung zwischen Mensch und Hund.
Bei Fragen, Unsicherheiten oder Problemen wenden Sie sich bitte zunächst an Ihre Vermittlerin oder Ihren Vermittler. Auch nach der Vermittlung stehen wir Ihnen selbstverständlich weiterhin mit Rat und Tat zur Seite. In unserem ehrenamtlichen Helferteam unterstützen Sie unter anderem eine Tierpsychologin sowie erfahrene Mitglieder mit fundierten Kenntnissen zu speziellen Rassen wie Pointern, Podencos oder Bardinos.
Sollte trotz aller Unterstützung aus triftigen Gründen ein dauerhaftes Zusammenleben nicht möglich sein, nehmen wir unsere Schützlinge nach vorheriger Rücksprache wieder zurück. Uns ist wichtig, frühzeitig eingebunden zu werden, um gemeinsam die bestmögliche Lösung im Sinne des Hundes zu finden.
Hier erfahren Sie kurz und übersichtlich, welche Spendenmöglichkeiten es gibt – damit Sie gut informiert entscheiden können.